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Am leichtesten lässt
sich die Abschirmung eines Gebäudes vollziehen, wenn Sie es neu
erbauen. Bevor der Außenputz aufgezogen wird, verkleiden Sie Ihr Haus mit
einem leitfähigen Gewebe (also letztendlich feinmaschiges, verzinktes
Hasengitter), welches über ein Heizungsrohr oder die elektrische
Hausinstallation geerdet wird. Nachdem das Gitter statt einer Armierung
eingelegt wird, sind die Mehrkosten nicht einmal all zu hoch. Die
Alternative hierzu ist ein elektrisch leitfähiger Innenanstrich der Wände,
welcher geerdet wird. Diese Abschirmfarbe kann natürlich wieder mit der Farbe Ihrer
Wahl überstrichen werden. Auch abschirmende Tapeten gibt es inzwischen.
Eine weitere Möglichkeit sind EMV-Platten (EMV = Elektromagnetische
Verträglichkeit).
Nach eigenen Angaben
vertreibt die Firma H+L® - Baustoff Werke -
www.hl-baustoff.de
- ein System-Rohbau-System aus Blähton, welches Elektrosmog zu nahezu 100%
absorbiert.
Beim Innenausbau
können Sie eine gute Abschirmung erreichen, wenn Sie Gipsplatten mit einem
hohen Abschirmungsgrad
verwenden. „Climafit Protekto“ von Rigips erreicht nach den
Herstellerangaben einen hohen solchen.
Moderne Fenster
verfügen über eine mit einer Metallschicht bedampfte
Wärmeschutzverglasung. Für ältere Fenster gibt es speziell bedampfte
Folien.
Eine elegante Lösung sind hier auch Abschirmgardinen; diese sind mit
Metallfäden verwebt, die eine entsprechende Abschirmung herbeiführen.
Optisch gibt es keinen Unterschied zu konventionellen Gardinen.
Die Abschirmung des
Daches kann über Dampfsperren mit Aluminiumbeschichtung oder EMV-Folien
erfolgen.
Generell sollte vor
Baubeginn der Rat eines Fachmannes, also wohl eines Geobiologen, eingeholt
werden.
Auch für unterwegs
gibt es Lösungen; so kann man leitfähige Netze, ähnlich einem Moskitonetz
erwerben, die man über sein Hotelbett hängt. Solche Abschirmbaldachine
sind für elektroempfindliche Personen oft die einzige Möglichkeit, auch
auswärts zu übernachten.
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